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Heute haben wir, 630.000 Mitglieder,
100.000 aktive Ehrenamtliche, 120.000 Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt
in Deutschland, angesichts von menschenmordendem Rassismus im
eigenen Land und in der Welt und angesichts zunehmender Armut
in der Welt und im eigenen Land einen Traum:
Wir haben einen Traum.....
dass Arbeitslose in Deutschland
wieder eine Beschäftigung finden, dass Arbeitsförderung
und nicht Arbeitslosigkeit Perspektive für die Betroffenen ist.
Wir haben einen Traum.....
dass die Gesunden für die
Kranken einstehen, die Kranken so umsorgt und betreut werden,
dass sie gesund werden können und nicht der Geldbeutel ihr
Befinden bestimmt. Gesundheit ist für alle das teuerste Gut.
Wir haben einen Traum.....
dass die Gebrechlichen, die Behinderten,
die Pflegebedürftigen Solidarität und Sicherheit erhalten,
ihre Menschenwürde behalten und nicht zum Spielball von Egoismus,
Verbohrtheit und Geldgier werden.
Wir haben einen Traum.....
dass Menschen ohne Obdach, Menschen
in Armut an unserer Wohlstandsgesellschaft nicht verzweifeln müssen.
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Wir haben einen Traum.....
dass zu den deutschen Tugenden
die der Toleranz und Gastlichkeit zählen, dass Menschen,
die zu uns kommen, so behandelt werden, wie wir behandelt werden möchten.
Wir haben einen Traum.....
dass das Morden von Menschen, die
eine andere Haut- und Haarfarbe, eine andere Sprache, einen anderen
Glauben haben, aufhört: hier und in der Welt.
Wir haben einen Traum.....
dass Gewalt nicht wirtschaftlichen
Interessen untergeordnet wird, dass Gewalt zwischen Völkern
nicht länger unter dem Deckmantel der Diplomatie toleriert
wird, dass Folter gegen Andersdenkende von der zivilisierten Staatengemeinschaft
geächtet wird, dass Gewalt gegen Kinder und Frauen hier und
in der Welt nicht hingenommen wird, dass wir uns an die alltägliche
Gewalt in den Medien nicht gewöhnen.
Wir haben einen Traum.....
dass wir Vertrauen in die Politik
haben können, dass Moral, Anstand, Wahrhaftigkeit den Menschen
eine Perspektive geben.
Wir haben einen Traum.....
dass Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur ein Traum bleiben.
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