Neue Wege in der Familien- und Seniorenarbeit

"Starke Leistung für jedes Alter." -
Aktionsprogramm

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Bundesministerin Ursula von der Leyen in Bad Rodach, Foto Hans Blischke

Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen übergibt das Mehrgenerationenhausschild an AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich (links). Der "Treff Bad Rodach" ist damit das erste Mehrgenerationenhaus in Bayern. von rechts: Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, stellvertretende Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich, AWO Ortsvereinsvorsitzender Harry Wendt und der erstmals auftretende Mehrgenerationenchor anlässlich der Eröffnungsfeier am 04.12.2006. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hans Blischke)

Mit der Eröffnung der Seniorentreffs "Treff am Bürgerplatz" in Rödental am 26. Juli 2002 und des "Treff Bad Rodach" in der Stadt Bad Rodach am 15. Juli 2005 beschritt der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt neue Wege in der Seniorenarbeit:
Die Lebensqualität älterer Menschen wird wesentlich geprägt durch den Umfang persönlicher und sozialer Beziehungen zu ihrer Umwelt und der Auseinandersetzung mit den altersbedingten Veränderungen des Lebens. Den hierbei teilweise auftretenden Benachteiligungen kompensatorisch entgegenzuwirken und älteren Menschen ihre individuelle Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, ist eine Hauptaufgabe der AWO im Seniorenbereich.

Wohnzimmer Foto Hagen Lehmann

Neue Wege in der Seniorenarbeit werden in den Seniorentreffs in Bad Rodach und Rödental beschritten: Bald werden sich hier alle Generationen miteinander begegnen, Senioren werden Kinder betreuen und damit Familien entlasten, junge Familien werden der älteren Generation im Haushalt helfen oder sie zu einem gemeinsamen Ausflug einladen, Babys werden im Treff krabbeln, neue Kontakte entstehen.... Im gemütlichen "Wohnzimmer" werden sich Kinder und junge Mütter/Väter wohfühlen und während des gemeinsamen Mittagessens "verschnaufen", bevor es wieder an die Arbeit, an die Hausaufgaben oder gemeinsame Aktivitäten geht. Prominenter Besuch am 04.12.2006: Dr. Ursula von der Leyen und MdB Hans Michelbach freuen sich über das Miteinander der Generationen (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hagen Lehmann)

"Der demographische Wandel und die sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen bringen neue gesellschaftliche Herausforderungen mit sich: Viele Kinder haben kaum noch direkte Verwandte, sie erleben Familie nicht mehr als Zusammenleben verschiedener Generationen. Väter und Mütter müssen zu viel allein stemmen und weil Kinder, Eltern und Großeltern oft nicht an einem Ort leben, fehlt es an familiärem Zusammenhalt und Unterstützung. Gleichzeitig hat die größer werdende Zahl Älterer nur noch wenig Gelegenheit, in Kontakt mit Jüngeren zu treten. Das "Mehrgenerationenhaus" ist eine innovative Antwort und eine Chance für einen gesellschaftlichen Aufbruch mit neuen Lebensmodellen." (Auszug aus dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) (www.mehrgenerationenhaeuser.de).

siehe auch http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/bad-rodach/

Das zentrale Anliegen des Mehrgenerationensprojekts ist es, Kinder zu fördern, Familien zu beraten, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren, Senioren eine Aufgabe zu geben und familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermitteln. Das Mehrgenerationenhaus Bad Rodach bezweckt damit:

die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
die Schaffung von häuslichen Hilfen zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und Entlastung des Arbeitsmarkts
die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

Die Seniorenarbeit wird getragen von den Grundprinzipien der Stärkung und Förderung der sozialen Daseinsvorsorge und Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei stehen:

die Realisierung eines selbstbestimmten Lebens im Alter
der Auf- und Ausbau eines differenzierten und effektiven Hilfesystems
die Schaffung von wohnortnahen, gemeinwesenorientierten Angeboten
im Vordergrund.

Unsere Angebote sind geleitet vom Gedanken der Dienstleistung - verstanden als Serviceangebot für die eigenständigen Älteren.

 

AWO-Kreisverband Coburg e.V. - Hahnweg 154 - 96450 Coburg -
Telefon: 09561/230676-0 - Telefax: 09561/230676-19
Mail: Post@awo-coburg.de - Internet: http://www.awo-coburg.de