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aktualisiert 01.02.2010
Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren ehrenamtliches Engagment
Die AWO gratuliert Hubert Joppich

"Gründlich, sachlich und menschlich leitet Hubert Joppich (Mitte) seit 20 Jahren den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, und er bewegt
viel in dieser Zeit". Zu diesem Dienstjubiläum und zum insgesamt 30jährigen Ehrenamt in und für die Arbeiterwohlfahrt gruatulieren (von links):
Helga Brunnhöfer, Roswitha Friedrich (beide stellvertretende AWO Kreisvorsitzende), 1. Bürgermeister Gerhard Preß, (Jubilar Hubert Joppich)
AWO Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich und der Bezirksvorsitzende der AWO Rudolf Schober.
Rödental - (Auszug aus dem Bericht von Gabi Arnold) "Hubert Joppich", so die stellvertretende Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich, " ist im Ehrenamt zu Hause." Denn neben seiner Arbeit bei der
AWO engagierte sich der Jubilar im Gartenbauverein und Leseverein Mönchröden und in der Deutschen Postgewerkschaft.
Joppich war außerdem vier Perioden für die SPD-Fraktion im Stadtrat vertreten, 2. Vorsitzender des "Vereins zur Förderung offener Jugendarbeit in Rödental" und ehrenamtlicher Richter
bei den Strafkammern des Landgerichtes zu Coburg. Seit dem Jahr 1990 ist Joppich Kreisvorsitzender der AWO und Geschäftsführer. (Ende des Auszugs)

1. Bürgermeister Gerhard Preß heftet Hubert Joppich das Ehrenzeichen der AWO an.
Rödentals Bürgermeister sieht in der AWO "eine
Größe in Rödental mit Menschen wie Hubert Joppich, die Großes leisten." Hubert Joppich arbeite über das normale Arbeitspensum
hinaus vielschichtig erfolgreich und dies tue er mit Leidenschaft, Herz und Verstand.
Für das Engagement erhielt der Jubilar das Ehrenzeichen der AWO mit Urkunde überrreicht.
Bezirksvorsitzender Rudolf Schober würdigte Hubert Joppichs Verhandlungsgeschick. "Mit Gespür und Umsicht ist es Hubert
gelungen, Zuschüsse zu erhalten". Carsten Höllein dankte im Namen der
AWO Ortsvereine und als Kreisvorsitzender der SPD: "Du hast viel Herzblut investiert."(Ende des Auszugs)
Aus dem Arbeitsbereich des Jubilars:
Seit 1990 ist Hubert Joppich für den Kreisverband Coburg der Arbeiterwohlfahrt als Vorsitzender ehrenamtlich verantwortlich.
Dazu gehören u.a. die Organisation der bestehenden und die Schaffung von neuen Einrichtungen und deren Finanzierung sowie
die Dienstaufsicht über alle Beschäftigten.
Bereits im ersten Jahr seiner Tätigkeit erklärte er sich bereit, der Stadt Coburg entgegenzukommen und im Werkraum des
bestehenden Schülerhortes eine Notgruppe für Kindergartenkinder einzurichten. Diese konnte 1995 in den
zwischenzeitlich errichteten Erweiterungsbau für zwei weitere Kindergartengruppen umziehen. 2006 wurde eine
Kindergartengruppe in eine Kinderkrippe umgewandelt.
Das AWO-Kinderhaus Abenteuerland in Coburg besteht jetzt aus drei Gruppen Schülerhort,
drei Gruppen Kindergarten und einer Gruppe Kinderkrippe. Bei wenigen Schließtagen hat das Kinderhaus
familienfreundlich von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Zwei Montessori-Gruppen ergänzen seit 1999 das
pädagogische Angebot, die Einrichtungen tragen auch dem integrativen Gedanken Rechnung und betreuen behinderte und
nicht behinderte Kinder im Rahmen der Einzelintegration.
1998 unterstützte Hubert Joppich die Gründung eines Stadt- und eines Kreisjugendwerkes der AWO,
welche in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband die u.a. seit 1947 bestehende Tradition der Kinder-
und Jugendfreizeiten weiter führen.
Im September 1999 folgte die Eröffnung der Mittagsbetreuung an der Jean-Paul-Gruppe
mit einer Gruppe, die wegen der großen Nachfrage in den folgenden Jahren auf derzeit
vier Gruppen erweitert werden musste.
Mit der Schaffung eines Seniorentreffes im Juli 2002 in Rödental trat der AWO-Kreisverband in ein neues
Tätigkeitsgebiet ein. Dieser offene Treff für Senioren war der erste dieser Art im Landkreis Coburg, wenn
nicht gar in ganz Oberfranken. Er entwickelte sich in kurzer Zeit, nicht zuletzt durch die engagierte
Mitarbeit der Senioren und ehrenamtlichen Kursleiter, zu einem Erfolgsmodell.
Aus diesem Grund folgte der Kreisvorstand der Empfehlung seines Vorsitzenden und nutzte 2008 die
Gelegenheit zur Erweiterung des Treffs um einen Gruppenraum im Erdgeschoss.
Der Treff ist fest etabliert und mit seinen 13 000 Besuchern ein nicht mehr wegzudenkender Teil
des Gemeinwesens in Rödental. Mittlerweile übernimmt die Kommune die Personalkosten für die
hauptamtliche Angestellte dieser Einrichtung und trägt damit einen wesentlichen Teil zu deren Fortbestand bei.
Durch die Ausweitung des Angebotes profitieren mittlerweile alle Generationen, vom Krabbelkind bis zum Hochbetagten,
von diesem „Treff der Generationen“.
Nicht zuletzt auf Grund dieser positiven Erfahrungen erfolgte 2004 die übernahme des Anwesens
Kirchgasse 4 in Bad Rodach. Der Erwerb, Um- und Ausbau zu einem Seniorentreff und Servicezentrum
verursachte Kosten in Höhe von 440 000 €, die durch Eigenmittel der AWO, einen wesentlichen Zuschuss der
Glücksspirale und Spenden aufgebracht wurden. Die Eröffnung erfolgte im Sommer 2005.
Bei jährlich steigender Tendenz besuchen jetzt 8 000 Einwohner in 12 Monaten diesen Treff.
Durch die Ergänzung zu einem Mehrgenerationenhaus - auf Anregung der Stadt Bad Rodach bei gleichzeitiger Planung eines
solchen Vorhabens durch die AWO - konnte das Angebot auf alle Altersgruppen
ausgeweitet und die Investition sinnvoll genutzt werden. Inzwischen fördert die Kommune im Sinne der Nachhaltigkeit des Projekts
die Personalkosten der hauptamtlichen Kraft.
Seit 2008 ist der AWO Kreisverband Kooperationspartner in einem gemeinsamen Modellprojekt mit der Stadt Rödental
und der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg. In dem Modellprojekt geht es darum, die Bedingungen so zu
schaffen, dass Senioren und Hochbetagte selbstbestimmt in den Wohnungen in der Schlesierstraße leben können. Ein
Gemeinschaftsraum für vielfältige Nachbarschaftstreffs und präventive Angebote belebt das Projekt.
Mit dem Erwerb und dem Umzug in eigene Geschäftsräume konnte der Kreisverband im Jahr 2009 einen weiteren Höhepunkt
in der Erfolgsgeschichte verbuchen. Seitdem sind der Vorsitzende, die Geschäftsführerin und zwei weitere Mitarbeiterinnen
in hellen und großzügigen Räumen untergebracht. Im Erdgeschoss bieten ein Veranstaltungsraum und eine kleine
Teeküche einen ansprechenden Rahmen für Vorstandssitzungen und Besprechungen.
Ohne die ehrenamtliche Arbeit des Vorsitzenden Hubert Joppich wäre die Ansammlung von Rücklagen für die Investitionen
und damit die Schaffung der Treffs in Rödental und Bad Rodach nicht oder nur sehr schwer möglich gewesen.
Mit dem Ausbau des Betätigungsfeldes ging auch die Schaffung von Arbeitsplätzen einher. Beschäftigte der AWO Kreisverband
1990 elf Mitarbeiterinnen in zwei Einrichtungen, so sind es heute nahezu dreißig Beschäftigte in sieben Einrichtungen.
Darüber hinaus war es Hubert Joppich auch immer ein Anliegen, Arbeitsplätze für Jugendliche und Arbeitslose über den
Bedarf hinaus bereit zu stellen. Hubert Joppich ist den Mitgliedern des Kreisvorstandes dafür dankbar, dass sie den von
ihm vorbereiteten Weg vertrauensvoll mitgegangen sind.
Im Rahmen einer Bezirkskonferenz im Jahr 2000 dankte ihm die AWO mit der Überreichung der silbernen Ehrennadel des
AWO-Bezirks Ober- und Mittelfranken für sein Engagement.
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"Bad Rodach in Bayern ganz vorne" -
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Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen übergibt das Mehrgenerationenhausschild
an AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich (links). Der "Treff Bad Rodach" ist damit das erste Mehrgenerationenhaus in Bayern.
von rechts: Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, stellvertretende Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich, AWO Ortsvereinsvorsitzender Harry Wendt
und der erstmals auftretende Mehrgenerationenchor anlässlich der Eröffnungsfeier am 04.12.2006. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hans Blischke)
Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen: "Grundstock für neues Miteinander
geschaffen"
Bericht von Henning Schuster, Neue Presse Coburg
Der "Grundstein für ein neues Miteinander der Generationen" ist am Montag, den 4.12.2006 mit der Eröffnung des ersten bayerischen Mehrgenerationenhauses in Bad Rodach gelegt worden. Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen bezeichnete die Einrichtung
als Bienenstock - sie biete für alle etwas.
Ziel der Bundesregierung sei, in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt in Deutschland ein Mehrgenerationenhaus zu etablieren.
Bis Mitte kommenden Jahres soll dieses Ziel erreicht sein, 88 Millionen Euro stehen dafür im Bundeshaushalt zur Verfügung.
Die Ministerin: "Damit entstehen Drehscheiben für Leistungen, die allen Generationen im Alltag helfen." Mit ihren attraktiven Angeboten knüpften die Häuser ein
Netz, das alle unterstützt und von dem alle profitieren: "Kinder, Ältere, Familien, Unternehmen, die Region und das Land."
Neue Wege in der Seniorenarbeit werden
in den Seniorentreffs in Bad Rodach und Rödental beschritten: Bald werden sich hier alle Generationen miteinander begegnen,
Senioren werden Kinder betreuen und damit Familien entlasten, junge Familien werden der älteren Generation im Haushalt helfen oder sie zu
einem gemeinsamen Ausflug einladen, Babys werden im Treff krabbeln, neue Kontakte entstehen.... Im gemütlichen "Wohnzimmer" werden sich Kinder und junge Mütter/Väter
wohfühlen und während des gemeinsamen Mittagessens "verschnaufen", bevor es wieder an die Arbeit, an die Hausaufgaben oder
gemeinsame Aktivitäten geht. Prominenter Besuch am 04.12.2006: Dr. Ursula von der Leyen und MdB Hans Michelbach freuen sich über das Miteinander der Generationen (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hagen Lehmann)
Alte Prinzipien auch in eine ganz moderne
Zeit hinüberzutragen, ist laut der Ministerin der Grundgedanke der Mehrgenerationenhäuser.
Mit dem neuen Programm solle deshalb auch keine Konkurrenz geschaffen, sondern "nur das,
was vorhanden ist, unter einem Dach gebündelt werden."
Die Zwillinge Lea und Noa freuten sich über den prominenten Besuch mit den weiteren prominenten Gästen: von links: Regierungsvizepräsident
Wilhelm Wenning, MdB Hans Michelbach, Bundesministerin von der Leyen, 1. Bürgermeister
Gerold Strobel, Landrat Karl Zeitler und AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich.
Bad Rodachs Bürgermeister Gerold Strobel dankte allen Beteiligten
für ihr Engagement bei der Schaffung des Mehrgenerationenhauses. Schon als die Ausschreibung gelesen habe, hab er sich
gedacht: "Das ist etws für uns in Bad Rodach", sagte der Bürgermeister. Stolz sei
er darauf, dass das erste Mehrgenerationenhaus Bayerns in der Kurstadt entstanden sei: "Vom heutigen Tag geht auch
ein Stück Hoffnung aus!"
Landrat Karl Zeitler betonte, dass es wichtig sei, dass Kinder, Jugendliche, Ältere und
Hochbetagte an einem Ort der Begegnung zusammenfinden. Der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach
lobte das Zusammenwirken von Kommune, sozialen Einrichtungen und Wirtschaft in Bad Rodach. Dies sei wohl ein Grund im
Bundesfamilienministerium gewesen, sich für Bad Rodach zu entscheiden.
Regierungsvizepräsident Wilhelm Wenning erklärte, dass die Entscheidung für Bad Rodach ganz einfach
wegen des hier besonders guten Konzepts gefallen sei: "Bad Rodach ist in Bayern ganz vorne!"
Die Solidarität der Generationen sei für die Gesellschaft ein unverzichtbarer Eckpfeiler, sagte Bayerns Sozialstaatssekretär
Jürgen W. Heike. Diesen Eckpfeiler zu erhalten und zu stärken, sei nicht nur Aufgabe der Politik, sondern aller
gesellschaftlichen Kräfte.
Siegfried Wölki, Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und gleichzeitig Pate des Bad Rodacher Mehrgenerationenhauses, hob hervor, dass die
Sparkassen-Stiftung sich gerne daran beteiligt habe, ein neues Miteinander für Jung und Alt zu
schaffen. Hier könne man Sorgen und Freuden des Alltags teilen und dazu noch professionelle Beratung erfahren.
Im Anschluss übergab Familienministerin von der Leyen das Türschild "Mehrgenerationenhaus" an den Vorsitzenden
des AWO-Kreisverbands Coburg, Hubert Joppich. Zudem nahm sie die Gelegenheit wahr, das Haus zu besichtigen und
mit Kindern zu spielen.
Die Kleinsten besuchte Frau Dr. von der Leyen in der
Krabbelstube: Liebevoll mit kindgerechten Möbeln wurde diese von der Bad Rodacher Fa. Habermaaß ausgestattet. Klaus Habermaaß, der Inhaber der großen Herstellers von Kindermöbeln und Spielausstattung ließ es sich nicht nehmen, sich
von der schönen Ausstattung zu überzeugen. (Foto Hagen Lehmann)
Starke Leistung für jedes Alter: Viel Beifall gabe es von der Ministerin
für die Darbietung des Mehrgenerationenchores. (Foto Hagen Lehmann)
"Starke Leistung für jedes Alter." -
Aktionsprogramm
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In einem Boot, an einem Strang
(Bericht und Foto von Christian Holhut, Coburger Tageblatt vom 18.11.2006, http://www.coburger-tageblatt.de)
Bad Rodach - "Bei uns wird für Senioren schon immer viel geboten", sagt Bürgermeister Gerold Strobel. Das bestätigt AWO-Kreisgeschäftsführerin
Ingrid Klingler-Joppich gerne. Und stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich kann dem nur beipflichten,
sie weiß auch um die optimalen räumlichen Voraussetzungen mit AWO-Treff, Schulen oder Rückert-Museum, die die
Kurstadt einem "Mehrgenerationenhaus" im Herzen der Stadt bietet.
Deshalb zeigte man sich beim Pressegespräch mit den Kooperationspartnern am Freitagvormittag
im "AWO-Treff" auch erfreut darüber, dass das bayernweit erste Projekt dieser Art
ausgerechnet hier seine Pforten öffnet (Tageblatt vom 10. November). Und man aus 904 Bewerbern
bundesweit zu den 58 „Auserwählten“ gehört.
"Mit Rödental haben wir uns abgesprochen", meinte Strobel. Konkurrieren wollte man nicht.
Aber auch die Bad Rodacher Firma Habermaaß, die sich mit Kinderkrippe und Ferienbetreuung
schon bundesweit einen familienfreundlichen Namen gemacht hat und laut Corinna Lässig aus dem
Vertrieb auch in dieser Richtung nicht nachlassen wird, sowie die Zusage, über die Initiative
Rodachtal länderübergreifend mit einem Mehrgenerationenhaus in Heldburg zusammen zu arbeiten,
seien für den Erfolg sicher ausschlaggebend gewesen.
Foto: Christian Holhut, Coburger Tageblatt
Mehrgenerationenhaus - die bayernweit erste Einrichtung in Bad Rodach kann sich auf
Behörden und Verbände als Kooperationspartner verlassen: (von links nach rechts:
1. Bürgermeister Gerold Strobel (Stadt Bad Rodach), Nicola Steffen-Rohrbeck (Initiative 50plus in Oberfranken), Thomas Friedrich (Jobcenter Coburg – Land), Ingrid Klingler-Joppich (Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Coburg e.V.), Lothar Schilder (Jugendzentrum Bad Rodach), Professor Dr. Veronika Hammer (Fachhochschule Coburg, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Corina Lässig (HABA Firmenfamilie), Norbert Hauck (Rektor der Hauptschule Bad Rodach, Jugendforum, Stadtrat), Susanne Arndt, Constanze Hedrich (Ganztagsbetreuung, Lokales Bündnis für Familie), Jürgen Forscht (Amtes für Jugend und Familie des Landkreises Coburg), Hartmut Korndörfer (Rektor Grundschule Bad Rodach), Dr. med. Wolfgang Hasselkus (Seniorenbeauftragter des Landkreises Coburg, "Häusliche Hilfen").
In Bad Rodach entsteht eine von sieben Einrichtungen dieser Art in Bayern. Bis 31. Dezember 2008 sind 40 000 Euro
Zuschuss jährlich – die Hälfte davon für Personalkosten – in trockenen Tüchern.
"Dann wird eventuell drei Jahre verlängert", so Ingrid Klingler-Joppich.
Ein Grundpfeiler des Mehrgenerationenhauses ist, dass sich Jung und Alt sowie Alt und Jung unabhängig von
verwandtschaftlichen Beziehungen unterstützen. "Die Großfamilie wird neu konzipiert", sagte Ingrid Klingler-Joppich
mit Blick auf viele Großeltern, die nicht mehr im gleichen Ort wie die Eltern wohnen. Mit Nachhilfe sowie einer flexiblen
Kinderbetreuung, die nur tage- oder stundenweise erfolgen kann, schließt die Einrichtung künftig Lücken zwischen
Kindergarten, Ganztagsbetreuung und Schule.
Und: "Häusliche Hilfen", wie vom Vorsitzenden des Kreis-Seniorenbeirats, Dr. Wolfgang Hasselkus in Rödental initiiert,
helfen Hochbetagten, in ihren eigenen vier Wänden gepflegt zu werden.
Wer der Einrichtung außerdem noch zur Seite steht, erläutere gestern warum. Das Amt für Jugend und Familie
beispielsweise, betonte Jürgen Forscht, wird die Entwicklung der Bad Rodacher Einrichtung genau verfolgen;
"Vielleicht kommen ja noch mehr in den Landkreis." Er hofft auf neue Ideen, die bei der gegenseitigen
Hilfe von Jung und Alt entstehen.
Auch die Rektoren Hartmut Korndörfer und Norbert Hauck sind bereits in der Planungsphase.
So haben die Pädagogen der Grundschule die Aktion "Geschichten schenken" auf den Weg gebracht.
"Es werden Senioren als Lesepaten gesucht, die erzählen und mit Kindern ins Gespräch kommen“,
betonte Korndörfer. Die Hauptschullehrer setzen auf ältere Menschen, die noch Kontakte in die Wirtschaft haben:
"Sie könnten Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz begleiten, ihnen bei Bewerbung oder
Vorstellungsgespräch helfen".
Die Hoffnung, für Jugendliche mit Problemen Ansprechpartner mit Lebenserfahrung zu
finden, äußerte gestern Jugendzentrums-Leiter Lothar Schilder. Und auf die Möglichkeit,
dass ältere Arbeitslose ("wenn auch nur einmal ein halbes Jahr") eine interessante Tätigkeit
im Mehrgenerationenhaus bekommen, hofft Arbeitsvermittlerin Nicola Steffen-Rohrbeck vom Verein
„50plus in Oberfranken“ – die in Coburg stationierte Einrichtung des Bundesarbeitsministeriums
begleitet ältere Arbeitslose bei der Eingliederung.
Thomas Friedrich, Geschäftsführer vom Jobcenter Coburg-Land, sah die Möglichkeit,
bei aus dem Projekt hervorgehenden Existenzgründungen zu helfen. Zudem entlaste das
Mehrgenerationenhaus in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf: "Hier stoßen wir an unsere Grenzen."
AWO-Kreisgeschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich betonte, man könne in Bad Rodach nur
qualifizieren, nicht anstellen: "Ehrenamtlichkeit bleibt das Kriterium unseres Hauses".
Mit von der Partie ist im Mehrgenerationenhaus auch die Fachhochschule Coburg. Laut Professorin
Dr. Veronika Hammer wird schon im nächsten Sommersemester mit dem Aufbau eines"Bürgerservices"
durch Studenten begonnen, der mit und für Familien und Senioren tätig wird.
Offene Türen für alle Generationen
Jung und Alt können sich gegenseitig helfen, auch wenn sie nicht miteinander verwandt sind
(Bericht und Foto von Tim Birkner, Neue Presse Coburg vom 18.11.2006, http://www.np-coburg.de)
Im Mehrgenerationenhaus in Bad Rodach soll geredet, geplant und geholfen werden.
"Wir wollen die Kraft und das Geld in Menschen investieren, nicht in Bauwerke",
sagt beispielsweise die stellvertretende Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt
(AWO), Roswitha Friedrich.
BAD RODACH – Wer aus 904 Initiativen ausgewählt wird, darf stolz sein. Wer der
Erste in Bayern ist und noch dazu nicht in München sitzt, darf sich doppelt freuen.
In Bad Rodach präsentierte gestern die AWO zusammen mit ihren Netzwerkpartnern das
Konzept für das Bad Rodacher Mehrgenerationenhaus.
Dabei geht es um einen Treffpunkt, an dem geredet und gelernt werden kann, an dem
Tipps ausgetauscht und Verbindungen geschaffen werden. Zum Beispiel können
Jugendliche, die am Anfang ihres Berufslebens stehen und einen Ausbildungsplatz
suchen mit einem Paten zusammengebracht werden, der am Ende seines Berufslebens
steht. Alt hilft Jung. So können Erfahrungen aus einem ganzen Leben weitergegeben
aber auch die Nöte von heute hautnah miterlebt werden.
Die Jungen können beispielsweise Betagte oder Hochbetagte ins Theater begleiten,
Spaziergänge unternehmen oder einfach nur zuhören. Jung trifft Alt.
Bad Rodach ist vom Familienministerium auserwählt worden, weil das Konzept offenbar
stimmte, weil es ein Vorbild für die folgenden Mehrgenerationenhäuser sein könnte.
40 000 Euro fließen dafür jährlich von Berlin nach Bad Rodach, maximal fünf Jahre
lang.
"Wir haben sicherlich davon profitiert, dass wir mit der Initiative Rodachtal
bereits grenzüberschreitend arbeiten und dies auch mit dem Mehrgenerationenhaus
tun wollen. In Heldburg ist nämlich ebenfalls eines geplant", sagte Bürgermeister
Gerold Strobel.
Die Geschäftsführerin der AWO im Kreis Coburg, Ingrid Klingler-Joppich, betonte für
die Familienangebote, dass das Mehrgenerationenhaus Nischen suche und bediene. Zum
Beispiel eine Mutter, die nur einmal in der Woche eine Betreuung für ihr Kind suche.
Zum Beispiel ein dringender Arztbesuch und keine Oma vor Ort.
Das Netzwerk aus Stein ist bereits vorhanden: Der bestehende AWO-Treff als Zentrum
und in unmittelbarer Nähe, das Haus des Gastes mit dem Heimatmuseum, das
Jugendzentrum, die Turnhalle, die Bücherei, die Grundschule. Das Konzept
fügt sie alle an- und ineinander, sodass nur noch Menschen fehlen, die das
Netz auch nutzen.
Das Netz aus Köpfen und Ideen ist am Entstehen: Die Arbeiterwohlfahrt als Träger
zusammen mit der Stadt Bad Rodach, mit der Initiative Rodachtal, mit dem Amt für
Jugend und Familie, mit der Grund- und Hauptschule, mit dem Jugendzentrum, der
Fachhochschule, dem Gesundheitsamt und der Firma Habermaaß, mit dem Jobcenter
Coburg-Land, der Initiative 50plus und dem Seniorenbeauftragten des Landkreises.
Sie alle stehen mit ihrem Erfahrungsschatz bereit und wollen an dem Netzwerk des
Mehrgenerationenhauses mitarbeiten.
Dabei ist trotz allen Engagementes eine bittere Pille zu schlucken: "Wir können
hier außer der Leitung keine Arbeitsverhältnisse anbieten", gestand
Klingler-Joppich. Die AWO setzt auf Ehrenamt, auf 1,50-Euro-Jobs und auf selbständige Tätigkeit. Wenn
professionelle Hilfen vermittelt werden, können die natürlich durchaus auch Geld
kosten. Als Beispiele nannte sie Hausaufgabenhilfen oder häusliche Hilfen für
Hochbetagte. Doch der Kern des Netzwerkes wird nach dem Motto "Einer hilft dem
Anderen" funktionieren. So wie heute bereits die Computerkurse für Senioren im
AWO-Treff ablaufen. Dort helfen Laien anderen Laien. Der Erfolg stellte sich beim
AWO-Treff schnell ein. Nach einem Jahr bereits ist das monatliche Pensum auf 70
Veranstaltungen mit 400 Leuten angewachsen.
Für das Mehrgenerationenhaus gilt das Gleiche: Die Bürger entscheiden, ob sie das
Netzwerk nutzen wollen. Die Bürger entscheiden damit auch, ob das Haus dauerhaft
Bestand haben wird. Jetzt schicken sich die Beteiligten, die ersten Projekte zu
verwirklichen. Denn am 4. Dezember kommt Bundesministerin Ursula von der Leyen
und möchte „die praktische Arbeit vor Ort“ sehen.
Die geplanten Angebote im überblick:
1. Krabbelgruppe und Kinderbetreuung, Babysitterdienst, Oma-Opa-Vermittlung.
2. Gemeinsamer Mittagstisch von Jung und Alt, Hausaufgabenbetreuung, Einzelförderung,
Abhol- und Begleitservice.
3. "Geschichten schenken"
4. Sprachförderung von Migrantenkindern und deren Eltern, Integrationsangebote.
5. Berufscoaching von Jugendlichen durch Senioren
6. Häusliche Hilfen für Hochbetagte, Kulturbegleitservice
7. Gesundheits- und Ernährungsberatung.
8. Beteiligungsformen und Innovation: Runder Tisch, Lokales Bündnis für Familie,
Jugendforum.
9. Kooperation mit Unternehmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie
und Beruf, Kontakthalteangebote während der Elternzeit, flexible Arbeitszeitmodelle.
10. PC- und Internetkurse für Frauen und Mädchen.
11. Stärkung der Erziehungskompetenz, Online-Familienberatung.
12. Bad Rodacher Film-Treff, Kooperationsprojekte zwischen Schule,
kommunaler Jugendarbeit und dem Mehrgenerationenhaus.
13. Vernetzung mit sozialen Diensten, Sozialraumkonzept.
14. Studentinnen- und Studenten-Service
Treff Bad Rodach wird erstes Mehrgenerationenhaus in Bayern
Erfreut nahm AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich die
Mitteilung von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen zur Kenntnis, im AWO-Treff Bad Rodach eines
der ersten Mehrgenerationenhäuser in Bayern einzurichten. Insgesamt haben sich bundesweit 904 Initiativen
beworben, von denen mit Hilfe von Gutachterinnen und Gutachtern 58 Häuser im gesamten Bundesgebiet vom
Ministerium ausgewählt wurden.
"Dass wir ausgewählt wurden ist das Ergebnis unserer guten Vorbereitung und eine Anerkennung der bisher
geleisteten Arbeit. Wir werden alles daran setzen um die eingereichte Konzeption umzusetzen und die Arbeit
des Treffs Bad Rodach konsequent auf alle Generationen auszurichten", führte Joppich weiter aus.
Er dankte dem runden Tisch Mehrgenerationenhaus Bad Rodach, der sich auf Initiative von 1. Bürgermeister
Gerold Strobel mehrmals getroffen hatte um die Bewerbung vorzubereiten.

In diesen Räumen in der Kirchgasse 4 in Bad Rodach befindet sich seit Mai 2005 der Senioren -
Treff Bad Rodach. Am 4. Dezember 2006 wird darin Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen das erste Mehrgenerationenhaus
Bayerns eröffnen. Dann werden sich hier Kinder, junge Familien, die mittlere und die ältere Generation tagsüber begegnen und sich gegenseitig
helfen - ganz wie in der früheren Großfamilie.
Bedauert wurde von Hubert Joppich, dass das Ministerium dem Antrag des AWO-Kreisverbandes nicht voll gefolgt sei,
bei gleicher Gesamtbezuschussung auch ein Mehrgenerationenhaus in Rödental mit zu fördern.
Eine schöne Sache wäre es nach den Worten von Joppich, wenn Ministerin Dr. Ursula von der Leyen
einmal persönlich vorbeikommen würde um sich den neuen Treff für alle Generationen vor Ort anzuschauen.
Dies wird sich nun am 4. Dezember 2006 erfüllen, wenn Ministerin Dr. von der Leyen den Bescheid zur Förderung des ersten Mehrgenerationenhauses
in Bayern überreicht.
AWO-Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich, bei der die Hauptarbeit für die Beantragung lag,
erläuterte einige Punkte aus der Konzeption, die man kurzfristig umsetzen wolle:
Die Arbeit des bestehenden Seniorentreffs in der Kirchgasse 4 wird um Angebote für alle Generationen ausgeweitet.
Es wird eine Caféteria mit Mittagessenangebot geben, in der sich junge Familien, Kinder und Senioren begegnen und
sich gegenseitig helfen – ganz wie in der früheren Großfamilie. Das Mehrgenerationenprojekt Bad Rodach ist ein
offener Tagestreffpunkt, der hilft, Kinder zu fördern, Familien zu beraten, bürgerschaftliches Engagement zu
aktivieren, alten Menschen eine Aufgabe zu geben und familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen
zu entwickeln und zu vermitteln.
Das zentrale Anliegen des Mehrgenerationenhauses sind die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
die Schaffung von häuslichen Hilfen zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, die Schaffung von
Beschäftigungsmöglichkeiten und Entlastung des Arbeitsmarkts sowie die Förderung eines bürgerschaftlichen Engagements.
Das MGH hat sich einen hohen Maßstab gesteckt und will in den ersten zwei Jahren der Förderung durch das
Bundesministerium 14 generationenübergreifende Angebote schaffen. Dazu gehört z.B. die Schaffung einer
„Krabbelgruppe“ in den Räumen des Treffs, aus der heraus sich eine Betreuung von Kindern durch Senioren ergeben
wird, die die bestehenden Betreuungsangebote in Kindergarten und Schule ergänzt (Leih-Oma/Opa-Vermittlung,
stundenweise Betreuung, Freizeit- und Spielangebote, Abholen von der Schule und Begleitung z.b. zum Vereinssport,
gelegentliche Hausaufgabenhilfe, Einzelförderung und vieles mehr). Junge Familien werden dadurch entlastet.
Die jüngere Generation hilft wiederum Senioren z.B. bei Tätigkeiten im Haushalt, beim Einkaufen oder lädt sie zu
gemeinsamen Ausflügen ein.
Im gemütlichen "Wohnzimmer" werden sich bald auch Kinder und junge Mütter/Väter
wohfühlen und während des gemeinsamen Mittagessens "verschnaufen", bevor es wieder an die Arbeit, an die Hausaufgaben oder
gemeinsame Aktivitäten geht.
Mit der Schaffung von häuslichen Hilfen (Wäschepflege, Bügeln, Einkaufen, motorisches Training usw.)
für Hochbetagte werden einerseits Beschäftigungsangebote für junge Frauen geschaffen, die es andererseits
den Senioren ermöglichen, so lange wie möglich den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen.
Im Projekt „Geschichten schenken“ lesen Seniorinnen und Senioren den Kindern im Kindergarten oder der Schule
Geschichten vor und fördern so das sprachliche Verständnis der Kinder. Auch die Sprachförderung von Kindern
mit Migrationshintergrund und die Schaffung von Integrationsangeboten gehören zu den Projekten des künftigen
Mehrgenerationenhauses.
Durch die Vernetzung mit sozialen Diensten und dem Sozialraumkonzept des Landkreises Coburg werden Familien
unterstützt und die verschiedensten Beratungsangebote auf einen Blick nutzbar. Mit einer Online-Familienberatung
und Elternkursen soll die Erziehungskompetenz der Familien gestärkt werden. Jugendliche sollen durch Senioren bei
der Jobsuche unterstützt werden.
Durch eine Vielzahl von Kooperationspartnern kommen innovative Projekte zustande. Gefragte Kooperationspartner
sind die lokalen Unternehmen ebenso wie die Fachhochschule Coburg. Im „Runden Tisch Mehrgenerationenhaus“ treffen
sich schon jetzt die Stadt Bad Rodach, die Arbeiterwohlfahrt, das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Coburg,
der Seniorenbeauftragte des Landkreises Coburg, die Hauptschule Bad Rodach, das Jugendforum und das Jugendzentrum,
um die Einrichtung zu einer wirklich innovativen und nachahmenswerten Einrichtung für andere zu machen.
Weitere „Mitstreiter“, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und junge Familien und Senioren werden gesucht,
die das Mehrgenerationenprojekt in Bad Rodach zu einem guten Start verhelfen. Interessenten wenden sich an den
Treff Bad Rodach, Telefon 09564/804844 oder an die Geschäftsstelle des AWO Kreisverbands Coburg, Telefon 09561/85810.
Eröffnung der Krippengruppe im AWO-Kinderhaus am 01.09.2006
Am 01. September 2006 war es soweit: die jüngsten "Krümelkinder" krabbelten durch die neu
geschaffenen Krippenräume im AWO Kinderhaus Abenteuerland Coburg in der Neustadter Straße.
Mit Freude aufgenommen wurden sie bei der Eröffnungfeier am 15.09.2006

Die HUK-COBURG schenkte dem AWO-Kinderhaus "Abenteuerland" anlässlich
der Eröffnung der Krippengruppe "Krümelgruppe" einen Krippenwagen. Es freuten sich (von links) AWO Kreisvorsitzender
Hubert Joppich, HUK Pressesprecher Alois Schnitzer und Kinderpflegerin Micaeala Koch.
Zwölf Plätze stehen künftig für Jungen und Mädchen bis
zum dritten Lebensjahr zur Verfügung. Mit der "Krümelgruppe" hat das AWO-Kinderhaus
Abenteuerland in Coburg Neuland betreten. "Unsere Kindergartenkinder haben sich neugierig
vor dem Schlüsselloch aufgereiht, um einen Blick hinüber ins
andere Zimmer zu werfen und zu schauen, was dort los ist", berichtete AWO-Kreisvorsitzender
Hubert Joppich schmunzelnd von den ersten Tagen seit der Inbetriebnahme.
Das Konzept für die Krippe beschert derzeit auch den beiden erfahrenen Erzieherinnen,
die für die Jüngsten im "Abenteuerland" zuständig sind, neue
Erfahrungen.
Oberbürgermeister Norbert Kastner betonte, dass die Stadt die Defizite bei der
Betreuung von Kindern unter drei Jahren erkannt habe. Mit der Fortschreibung der
Jugendhilfeplanung habe der Stadtrat daher die Einrichtung von zwei zusätzlichen Krippengruppen beschlossen.
Für Kastner leistet die Stadt damit einen Beitrag zur Vereinbarkeit von
Familie und Beruf. Die Stadt Coburg beteiligte sich auch maßgeblich bei der Anschaffung der notwendigen Einrichtung und des Sonnenschutzes
im Außenbereich.
Freude im Coburger AWO-Kinderhaus Abenteuerland über die Spende der HUK
Eine große überraschung gab es Mitte September 2006 im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Krippengruppe
"Krümelgruppe" im AWO Kinderhaus. HUK-Pressesprecher Alois Schnitzer überreichte als Dank für die gute Zusammenarbeit ein passendes Geschenk zur Krippeneröffnung: einen Krippenwagen, mit dem
die Kleinen nun sicher auf Reisen gehen können.
"Wir möchten uns mit diesem Geschenk bei der AWO für die bemerkenswert offene, unkomplizierte Zusammenarbeit und die Unterstützung
bedanken", sagte HUK-Pressesprecher Alois Schnitzer. Die Arbeiterwohlfahrt mit ihrem Kinderhaus Abenteuerland helfe der HUK-Coburg dabei,
ein familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein", unterstricht Schnitzer. Er nutzte die Krippeneröffung, um einen leuchtend
gelben Krippenwagen zu überreichen. Ein solches Gefährt sei für den Transport von bis zu
sechs Kindern im Alter von ein bis vier Jahren geeignet, die damit auch Ausflüge unternehmen können.
"Mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie schon länger mit einem Wagen liebäugeln, es aber bisher immer an den hochen Anschaffungskosten
gescheitert ist", so Schnitzer. So habe man in der HUK-Coburg die Gunst der Stunde genutzt und den lang ersehnten Krippenwagen gerne
besorgt.
Erstmalig hatt die HUK-COBURG in Kooperation mit dem AWO-Kinderhaus in diesen Sommerferien eine dreiwöchige Ferienbetreuung
für HUK-Mitarbeiterkinder und Stadtkinder angeboten und das mit großem Erfolg, erklärte Alois Schnitzer. "Das Angebot stieß
auf regen Zuspruch und sorgte für Begeisterung bei Kindern und Eltern", so Schnitzer. Kaum einem Elternteil sei es möglich,
in den großen Ferien sechs Wochen Urlaub nehmen zu können. Nicht selten seien Betreuungsengpässe die Folge. Genau hier, so Schnitzer, habe die HUK-COBURG
dank der Unterstützung vom AWO-Kinderhaus Abhilfe schaffen können.
Die enge Zusammenarbeit der HUK-COBURG mit der Arbeiterwohlfahrt ist ein Ergebnis der Teilnahme am "audit berufundfamilie", mit dessen Unterstützung
die HUK-COBURG Unternehmensinteressen und Mitarbeiterbelange besser unter einen Hut bringen und so familienfreundlicher werden will.
(Foto und Bericht: Melanie Richer, HUK INTERN 05/2006).
Ferien im Abenteuerland
hieß es in den Sommerfereien 2006 für insgesamt 18 Ferienkinder aus Stadt und Landkreis Coburg. In Kooperation mit der HUK-COBURG bot das
AWO Stadtjugendwerk Schulkindern bis zwölf Jahren drei Wochen Sommerferienbetreuung im AWO Kinderhaus Abenteuerland Coburg. Das Angebot fand regen Zuspruch und
am Ende gab es für die Kleinen sogar noch eine große überraschung.

Die Kinder konnten sich in ihren Ferien von einem Abenteuer ins nächste stürzen, denn jeden Tag stand ein neues Highlight auf dem Programm.
Die Betreuer stellten die Aktivitäten jede Woche unter ein bestimmtes Motto: von "Natur und Bewegung" über " Kreativität und Handwerk" bis hin zu "Theater und Medien"
war für jeden etwas dabei - langweilig wurde es nie. Besonders viel Spaß bereitete den Ferienkinden eine Modenschau, für die aus Müll ganz außergewöhnliche Kostüme gebastelt wurden.
Die Sommerferienmaßnahme stellt eine Maßnahme im Rahmen des audit berufundfamilie dar, mit dessen Unterstützung die HUK-COBURG ihre familienorientierte Personalpolitik ausbaut.
Dazu hat sie in der AWO einen starken Partner mit Kompetenz und hoher Qualität in der Kinderbetreuung gewonnen.

"Dass viele Eltern dieses Angebot genutzt haben, macht deutlich, dass die HUK-COBURG mit ihren Bemühungen einmal mehr eine Sorgenfalte auf der Stirn von
Mama und Papa glätten konnte", sagt Organisatorin Claudia Serwill aus der Abteilung Personal. Denn kaum einem Elternteil ist es möglich,in den Sommerferien sechs Wochen
Urlaub zu nehmen. AWO-Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich freute sich, dass mit diesem Angebot die bis vor kurzem durchgeführte
Stadtranderholung auch nach Wegfall der staatlichen Förderung für die Coburger
Kinder aufrechterhalten werden kann. "Die Zusammenarbeit mit der HUK-COBURG gestaltete sich unkompliziert und äußerst angenehm. Besonders gelungen war der Event zum Ende der Sommerferien,
der nicht nur den Ferienkindern zugute kam, sondern auch den Kindern des AWO Kinderhauses Abenteuerland. Dafür danken wir der HUK-COBURG auch im Namen der Kinder recht herzlich!"

Die drei Wochen Spiel, Spaß und gute Laune fanden am 8. September ihren Höhepunkt. Die 45 Mädchen und Jungs staunten nicht
schlecht, als sie am letzten Tag der Ferienbetreuung von den Stars des HSC 2000 Coburg auf dem HUK-Sportplatz begrüßt wurden. Kinderhandballtraining stand
auf dem Programm und kein Geringerer als Coach Hrvoje Horvat übte mit den Kids zwischen 6 und 10 Jahren. Coach
Horvat hatte mit Vladimir Suma, Florian Lendner, Anton Lakisa, Christian Pack, Elvedin Mustafic und
Christoph Schuhmann einige seiner wichtigsten Stammspieler als Unterstützung, sowie ein
riesiges Maskottchen als Torwart mitgebracht. Tatkrätig unterstützt wurden die Spieler von den Kinder- und Jugendtrainingsleitern der HSG COBURG, die viel Erfahrung mit quirligen
Sportfreunden haben.

Los ging es mit einem lautstarken Aufwärmtraining. Dann wurden die Ferienkinder nach Alter in Gruppen aufgeteilt. Sprinten, Dribbeln und Tore werfen waren nur einige übungen, bei denen die HSCler
anschließend ebenso ins Schwitzen kamen wie die Mädchen und Jungen. In den Pausen
stärkten sich die Kinder wie es sich für richtige Sportler gehört: mit Apfelschorle und
Bananen. Frisch gestärkt genossen die Kinder auch die restliche Sportstunde sichtlich. Und wer weiß: Vielleicht
hat Trainer Horvat ja das ein oder andere Nachwuchstalent beim Kindertraining entdeckt.
Die dreiwöchige Sommerferienbetreuung fand mit dem Star-Handballtraining ein fröhliches Ende. Die Kinder waren
begeistert und wollen im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

(Foto und Bericht:HUK INTERN 05/2006).
Freddy Quinn besucht die Kinder des AWO Kinderhauses in Coburg

Am 12. Juni 2006 war es wieder so weit: Auch dieses Mal kam der Musik-, Theater- und Filmstar Freddy Quinn wieder nach Coburg, um das Kinderhaus "Abenteuerland"
der AWO zu besuchen. In der
Turnhalle des Kinderhauses feierte er mit den Kindern und der örtlichen Prominenz 60 Jahre Kinderbetreuung. Als Programm stand eine Modenschau an. Mädchen und Jungen des Schülerhorts
präsentierten Kleidungsstücke aus den 50-er und 60-er Jahren und bekamen viel Beifall für Ihren Auftritt auf dem Laufsteg. Gut gelaunt sagte der Showstar Freddy Quinn:
"Es ist schon außergewöhnlich, dass ein Ort nicht einem Verstorbenen gewidmet wird, sondern einen noch Lebenden".
Im Jahr 2001 hatte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) den Platz vor ihrem Gebäude zu Ehren des Entertainers in
"Freddy-Quinn-Platz" getauft, nachdem er damals einen Zirkus mit Kindern des "Abenteuerland" im Kongresshaus
moderiert hatte. Den Kindern gab er mit auf dem Weg, niemals zu Drogen zu greifen und brachte ein T-shirt mit dem Aufdruck "Keine Macht den Drogen".

Im Anschluss referierte Wolfgang Kühnel über
die Verdienste Quinns für die Musik in der Region.
Freddy Quinn bezeichnete sich selbst als eine Freund der Arbeiterwohlfahrt in Coburg. Als Dank für seine Verbundenheit
erhielt Freddy Quinn aus den Händen von AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich eine Ehrenurkunde übereicht.

Zum Abschluss überreichte der AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich Quinn eine Urkunde als "prominentester Ehrenamtlicher" des AWO-Kreisverbandes Coburg.
Enthüllung der "Skyline von Coburg" am 04.02.2006 - AWO Kreisverband feiert 60
Jahre Kinderbetreuung

Foto und Text: Ina Lorenz/Coburger Tageblatt
Oberbürgermeister Norbert Kastner (Mitte) enthüllte die "Skyline von
Coburg" bei der Auftaktveranstaltung zur 60-Jahr-Feier der AWO-Kinderbetreuung am 04.02.2006. Mit dabei waren die Kinder
des Schülerhorts Abenteuerland, die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte
und die Einrichtungsleitungen. Die Kinder hatten auf ihren Ausflügen durch die Stadt die Idee, die Veste und das "Abenteuerland" auf einem Bild festzuhalten.
untere Reihe von links nach rechts: die Kinder des AWO-Schülerhorts, Stadtrat Christian Meyer, Stadtrat Roland Eibl und
Stadtrat Martin Lücke; dahinter von links nach rechts: Projektleiterin Marie Wöhner, Stadträtin Sabine Braunersreuther, Stadtrat Thomas Rausch,
Stadträtin Monika Stolba, Stadtrat Mathias Langbein, Oberbürgermeister Norbert
Kastner, MdB und Stadtrat Dr. Carl-Christian Dressel, Stadträtin Bettina
Lesch-Lazarides, dahinter Stadträtin Helga Kolbenschlag, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Thomas Nowak,
Stadträtin Gabriele Morper-Marr, Stadtrat Hans-Herbert Hartan, Stadträtin Petra Schneider. Nicht auf dem Foto, aber mit dabei waren der Leiter
des Amtes für Jugend und Familie, Reinhold Ehl, Kinderbeauftragte Isabell Firsching, Claudia Serwill aus der Personalabteilung der HUK Coburg.
"Vor einem blauen Himmel erhebt sich majestätetisch die Veste, umgeben von grünen
Bäumen und den Häusern der Stadt. Mit dieser typischen Sommeransicht als Vorbild malten die Kinder des
Schülerhorts, der zum AWO Kinderhaus Abenteuerland gehört, die "Skyline von
Coburg"
Oberbürgermeister Norbert Kastner enthüllte am Samstag, den 04.02.2006 das Gemälde und eröffnete damit die Auftaktveranstaltung zur
Jubiläumsreihe "60 Jahre Kinderbetreuung des AWO Kreisverbands Coburg". "Während unserer Kinderkonferenz
haben wir gemeinsam beschlossen, verschiedene bekannte Orte in Coburg aufzusuchen", erklärte die Hortleiterin. "Natürlich hat uns unser Weg auch oft auf
die Veste hinauf geführt. Wir hatten dann die Idee, sie auf dem Bild die "Skyline von Coburg" festzuhalten und damit die weiße Wand unseres Gruppenraumes zu schmücken", fuhr
sie fort.
OB Norbert Kastner enthüllte das Gemälde im Beisein der Kinder des Schülerhorts, einiger Stadträte, der Mitglieder des AWO-Kreisvorstands, der Eltern und der Mitarbeiterinnen
des Kinderhauses Abenteuerland. Mit diesem Kunstprojekt unter der Leitung von Marie Wöhner leisten die Schüler einen Beitrag zum Jubiläum.
"Die heutige Veranstaltung ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe Feierlichkeiten", sagte Kastner. "Es ist in der heutigen
Zeit nicht ganz einfach, den Bogen zwischen dem Wohl der Kinder und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu spannen." Das Kinderhaus Abenteuerland meistere
diese Aufgabe jedoch und gebe den Kindern das Gefühl, nicht aufbewahrt, sondern aufgehoben zu sein, fügte er hinzu.
Im Anschluss an die Veranstaltung konnten sich interessierte Eltern beim Tag der offenen Tür über das Kinderhaus informieren.
Seit Dezember werden im Kinderhaus Abenteuerland probeweise Öffnungszeiten von 6.30 bis 18.30 Uhr angeboten. In den Sommerferien 2007 wird das Kinderhaus
durchgehend geöffnet sein und enger Zusammenarbeit mit einem großen Coburger Versicherungsunternehmen auch eine
Ferienbetreuung für Kinder anbieten, die die Einrichtung sonst nicht besuchen.
Eröffnung eines Seniorentreff des AWO Kreisverbands Coburg
am 15. Juli 2005

In diesem Haus der Kirchgasse 4 errichtete der AWO-Kreisverband Coburg e.V. mit Unterstützung der
GlücksSpirale den Senioren - Treff Bad Rodach.
Der Treff ist seit 1. Mai 2005 geöffnet. Es entstanden zwei Gruppenräume,
ein Büro, eine Küche und die notwendigen (behindertengerechten) Sanitäreinrichtungen.
Die Eröffnung fand mit einem Tag der offenen Tür am 16. Juli 2005 statt. Informationen unter AWO Treff Bad Rodach,
Kirchgasse 4, 96472 Bad Rodach. Telefon 09564/80 48 44

Im malerischen Kurstädtchen Bad Rodach entsteht in zentraler Lage der Treff für Senioren und
Kurgäste. Rechts vom Rathaus führt ein kurzer Weg zum Treff.

Die Rückansicht des Gebäudes mit dem Anbau eines Gruppenraumes (Blick vom Schlossplatz auf das Grundstück)

Der Kreisausschuss besichtigte den Rohbau mit dem Anbau des neuen Veranstaltungsraumes am rückwärtigen Gebäude (Fertigstellung siehe oben)
von links: AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Mathias Schubert vom Architekturbüro, und die Kreisausschussmitglieder
Berthold Angermüller (Rödental), Günther Reißenweber (Ebersdorf b. Coburg), Harry Wendt und Roswitha
Friedrich (Bad Rodach), Helga Brunnhöfer (Coburg).

Der große Veranstaltungsraum ist sowohl von der Kirchgasse als auch vom Schlossplatz aus behindertengerecht zu erreichen.
Hier befinden sich auch öffentliche Parkplätze in ausreichender Anzahl.
Der Ausbau des Weges zum Haus erfolgt ebensfalls behindertengerecht.
....was gemeinsam zu tun ist:
Kreisvorsitzender Hubert Joppich als Delegierter bei der AWO-Bundeskonferenz in Bremen

über 440 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet verfolgen aufmerksam die Ausführungen des AWO-Bundesvorstands. Hier
ein Blick auf das Präsidium mit den Mitgliedern des AWO-Bundesvorstands

AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich (rechts) bedankt sich bei dem bisherigen Bundesvorsitzenden Dr. Manfred Ragati (Mitte) für die
Vermittlung eines großzügigen Zuschusses der GlücksSpirale für den
Seniorentreff des AWO Kreisverbands Coburg in Bad Rodach und gratuliert gleichzeitig dem neuen Bundesvorsitzenden
Wilhelm Schmidt, MdB, (links) zu seiner erfolgreichen Wahl.

Kreisvorsitzender Hubert Joppich (2. von links) im Gespräch mit dem AWO Landesvorsitzenden Dr. Thomas Beyer (Mitte)
und Oskar Krahmer (rechts), dem Referatsleiter Mitgliederorganisation des Bezirksverbands Oberbayern in den Reihen der Delegierten zur AWO
Bundeskonferenz in Bremen (29. bis 31. Oktober 2004)
Aus "WESER KURIER", Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen, 30.10.2004,
Katharina Assmann:
Bremen - Viel Prominenz kam zum Bundeskongress der
Arbeiterwohlfahrt nach Bremen. Eine jahrelange freundschaftliche Verbindung, die gewachsen ist,
nannte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Zusammenarbeit von Bundesregierung und
Arbeiterwohlfahrt (AWO). Viele freundliche Worte fielen bei der Eröffnungseranstaltung der
Bundeskonferenz seitens der Bundesregierung und des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Neben
Schmidt waren auch DGB-Chef Michael Sommer und die Ex-Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts,
Jutta Limbach, in Bremen zu Gast.
Während der Bundeskonferenz wählten die 441 Delegierten ihren neuen Vorsitzenden.
Der einzige Kandidat für das Amt war der Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion,
Wilhelm Schmidt. 16 Jahre lang war Schmidt der Stellvertreter des scheidenden Vorsitzenden
Manfred Ragati.
Bremens Bürgermeister Henning Scherf, der zusammen mit Jutta Limbach die
Marie-Juchacz-Plakette, die höchste Auszeichnung der AWO erhielt, lobte den
neuen Vorsitzenden. "Er hat schon viel im Bundestag erreicht. Das kann der AWO nur
zum Besten gereichen". Für Ministerin Ulla Schmidt ist der langjährige
Stellvertreter Ragatis ein verlässlicher "Lobbyist der Arbeitnehmer".
Was nach den Worten von Jutta Limbach, der derzeitigen Präsidentin des Goethe-
Institutes Inter Nationes, einst als Frauenkränzchen begann, hat sich
mittlerweile zu einer Organisation mit 450 000 Mitgliedern und insgesamt 12 000
sozialen Dienstleistungsunternehmen gemausert. 441 Delegierte der AWO nahmen an der Bundeskonferenz
teil. Die Konferenz findet in der Regel alle vier Jahre statt.
Theaterprojekt und Sommerfest
im Abenteuerland
Zauberwald im Abenteuerland: Der Kindergarten und der Schülerhort
"Abenteuerland" feierten am Samstag, den 26. Juni 2004 ihr Sommerfest in der "Coje".
Das AWO-Sommerfest begeisterte als krönender Abschluss des Kindergarten- und Hortjahres viele Eltern.
Das Kindergarten- und Schülerhortteam hatte ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt, das keine Langeweile aufkommen
ließ. Die Kindergartenleiterin dankte dem Elternbeirat für die vielen Aktionen im vergangenen Jahr. Allein beim
Frühjahrsbasar seien 500 Euro zusammengekommen und auch der große "Frühjahrsputz" sei ein Erfolg gewesen.

Fotos und Bericht: Wolfgang Desombre
Die Theatergruppe des Schülerhorts zeigte als den krönenden Abschluss des Theaterprojekts das Stück "Der Zauberwald". Kerstin Wagner
hatte das Stück mit den Kindern über ein Jahr im Rahmen eines von der bayerischen Staatsregierung geförderten
Projekts einstudiert und damit nicht nur den Geschmack der Kinder getroffen. Eltern und Großeltern lauschten gespannt
dem Stück, das von der Improvisation lebt und nicht von einem vorgefertigten Theaterstück nachgespielt wird.
Dadurch geben die mitspielenden Kinder dem Stück Lebendigkeit und einen Teil ihres eigenen Erlebens aber auch
viel Ironie und Humor.

Kerstin Wagner über das Improvisationstheater: "Im Allgemeinen lieben Kinder es, in fremde Rollen zu schlüpfen,
in denen man Dinge tun kann und darf, in der Realität nicht möglich sind.
So kann z.B. aus einem schüchternen, zurückhaltenden Jungen ein großer,
starker Riese werden, dem niemand etwas anhaben kann.
Im Improvisationstheater haben Kinder die Möglichkeit, verschiedene Spielweisen
einer Rolle oder Situation auszuprobieren und erfahren dadurch auch verschiedene
Reaktionen der Mitspieler. Auf diese Weise können die Teilnehmer die Wirkung
unterschiedlicher Charaktereigenschaften testen und die Erkenntnisse daraus in
die Realität übertragen. Das freie Theater bietet den Kindern also
Gelegenheit, Erlebnisse aus dem täglichen Leben zu verarbeiten."

"Es war einmal": So fangen alle Märchen an. Die Jungen und Mädchen des Kindergartens eröffneten
den bunten Reigen mit "märchenhaften" Darbietungen.
Spende Verkehrserziehung

Der Kindergarten Abenteuerland freut sich über eine Fahrzeugspende
Kindergartenleiterin Katrin Heider konnte sich über eine Spende der Stadt Coburg
aus den Erlösen der HUK-Pokal-Fussballspiele freuen.
Angeschafft wurden Roller, Dreiräder, Markierungskegel und Verkehrsschilder, mit denen die Kinder von Mai bis Juli 2003
ein Projekt Verkehrserziehung im Außengelände des AWO Kindergartens Abenteuerland unter der Anleitung ihrer Erzieherinnen
durchführten. Die Anschaffungen waren eine gute Voraussetzung für die Anlage einer "Verkehrsstraße" für
Spazier- und Erkundungsgänge und um die Vorschulkinder "schulwegfit" zu machen.
Workshop Stein im Schülerhort Abenteuerland

Stolz präsentieren die Künstlerinnen mit ihrer Anleiterin Kerstin Wagner (Erzieherin) ihren Marterpfahl
Mit viel Spaß und Kreativität haben die Kinder der Stadtranderholung
des AWO-Stadtjugendwerks und des Sommerferienprogramms 2003 des Schülerhorts Abenteuerlands kleine Kunstwerke
und einen Marterpfahl als Grundstein für einen Kunstgarten im Gelände des AWO-Schülerhorts Abenteuerland
geschaffen.

Zwei Tage lang beschäftigten sie sich unter fachkundiger Anleitung ihrer
Betreuer und einer Praktikantin mit dem Werkstoff Stein. Mit Hammer und Meißel, Säge und Feile wurden
verschiedenartigste Kunstwerke aus Gasbeton geschaffen wie Hunde, Katzen, Pferde, Gesichter, ein Kopf,
Obstschalen, Schwerter und ein farbenfroher Marterpfahl.

Auch schwierigste plastische Arbeiten wurden schließlich mit viel Geschick
fertiggestellt, wobei das räumliche Verständnis geschult und die handwerkliche
Geschicklichkeit unter Beweis gestellt wurden.
45 Jahre dem AWO Ortsverein die Treue gehalten

Von links: Margot Spatzek, 1. Vorsitzende AWO-Ortsverein Coburg,
Willy Schmidt, 45 Jahre Mitglied bei der AWO,
Martha Röblitz, 35 Jahre Mitglied bei der AWO,
Adelheid Frankenberger, Vorstandsmitglied AWO Ortsverein Coburg,
Ingrid Klingler-Joppich, Geschäftsführerin AWO-Kreisverband Coburg e.V.
Die Mitglieder des AWO Ortsvereines
trafen sich im Treff am Bürglaßschlösschen zur Jahreshauptversammlung. Die Vorsitzende
Frau Margot Spatzek begrüßte die anwesenden Gäste. Nach dem Kassen- und Revisionsbericht
wurde die Kassiererin Frau Elke Schunk von der Versammlung entlastet. Darüber
hinaus wurde ihr Dank für die zeitaufwändige Kassenführung ausgesprochen. Anschließend
folgte der Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft. Im Jahr 2002 wurden 2 Sitzungen
und eine Jahreshauptversammlung durchgeführt. 50 Teilnehmer besuchten den AWO
Familientag im Nürnberger Zoo. Gerade für die Kinder immer ein unvergessliches
Erlebnis. Die AWO Kegelgruppe kegelte 27 mal mit insgesamt 322 Teilnehmern in
die Vollen. Auf Grund der großen Nachfrage treffen sich die Kegler ab sofort wöchentlich.
Viele AWO Mitglieder waren beim Seniorenexpress 2002 der Stadt Coburg mit von
der Partie.
An der Jahreshauptversammlung konnten
zwei langjährige Mitglieder geehrt werden. Herr Willy Schmidt hat 45 Jahre der Arbeiterwohlfahrt
die Treue gehalten und Frau Martha Röblitz 35 Jahre lang. Frau Röblitz engagiert
sich seitdem sie dabei ist ehrenamtlich.
AWO Kreisjugendwerk mit
neuem Vorstand

Hintere Reihe von links: AWO Kreisvorsitzender
Hubert Joppich, Maximilian Sammler, Johannes Kreidler, Joachim Marr
Vordere Reihe von links: Sabrina Unger, Thea Sollmann,
Vorsitzende Andrea Joppich, Ann-Katrin Unger
Rödental – Mit Neuwahlen
startet das Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in eine neue Wahlperiode.
Der Kreisvorsitzende des AWO-Kreisverbandes Coburg, Hubert Joppich, gab den Jugendlichen
einen Einblick in Ziele und Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt und betonte, dass die
AWO seit fast 50 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten und Kindererholungen durchführt.
Daraus sei das Kreisjugendwerk der AWO entstanden mit zwei Gruppen im Landkreis
Coburg, das in den vergangenen vier Jahren weitere Aktivitäten entfaltet
hat.
Jugendsprecherin Andrea Joppich konnte auf zahlreiche Aktivitäten in
den Jahren zurückblicken.
Inzwischen nahmen auch zwei Jugendliche an einer Fortbildung für Freizeitbetreuer
teil und erhielten eine Juleica (Jugendleiterkarte).
Im vergangenen Jahr konnte erstmals eine Jugendfreizeit in Niendorf an der Ostsee
angeboten werden, an der neun Jugendliche teilnahmen. Aufgrund der guten Resonanz
ist auch für 2003 eine Jugendfreizeit geplant.
Kunstprojekt
Die Überraschung war riesengroß, als wir
die Zeitungen aufschlugen und erfuhren dass „unsere“ Bahar als Siegerin des Malwettbewerbs
des Landestheaters Coburg für das Plakat des Theaterstücks „Pinocchio“
hervorgegangen ist.

Die Jury des Landestheaters mit dem Siegerbild (Mitte)
Foto: Wolfgang Desombre
Bahar ist ein achtjähriges
Mädchen und besucht unseren Schülerhort. Hier hat sie das Bild im Rahmen
des Kunstprojekts gemalt.
Den Kunstkurs leitet Maria Schäfer, sie hat sich vorgenommen, in diesem Hortjahr
den Kindern die Grundlagen der Malerei zu lernen:
die Welt mit eigenen Augen zu sehen und einen persönlichen Blick zu entwickeln.
Die Kinder sollen verschiedene Techniken lernen und ausprobieren:
malen mit Bleistift, Kohlestift, Pastellkreiden, Aquarell und Tempera. Dabei soll
auch die Bedeutung der Bildkomposition (Proportionen, Größe, Position auf
dem Papier) erlernt werden.
Für den Plakatentwurf für den Malwettbewerb des Landestheaters hat Frau
Schäfer Bücher aus der Stadtbücherei ausgeliehen und die Geschichte
mit den Kindern durchgesprochen.
Dabei haben die Kinder sich auch die Charakteristika der Holzfigur erarbeitet
und mit viel Spaß ihre Bilder gemalt.
Eröffnung des neu eingerichteten
Seniorentreffs "Treff am Bürgerplatz"
Die feierliche Eröffnung des neu eingerichteten
Seniorentreffs des AWO Kreisverbands "Treff am Bürgerplatz" in
Rödental mit Gästen und interessierter Öffentlichkeit fand am 26.
Juli 2002 statt:

In den Räumen im ersten Stock befindet sich das Seniorenzentrum
"Treff am Bürgerplatz". Die Räume sind mit zwei
Aufzügen behindertengerecht zu erreichen.
Voller Erwartung freuen sich diese
Gäste auf den neuen Treff:

"Ein großzügiger Zuschuss
aus den Töpfen der "GlücksSpirale" habe die Verwirklichung
des AWO-Seniorentreffs am Rödentaler Bürgerplatz möglich gemacht,
verriet Kreisvorsitzender Hubert Joppich bei seiner Begrüßung zur Einweihung.
Kindergarten und Hort neu benannt - Willkommen
im Abenteuerland
Der Kindergarten und Schülerhort
der Arbeiterwohlfahrt (AWO) heißen seit Samstag, 27.04.2002 "Abenteuerland".
Mit einem fröhlichen Fest feierten Eltern und Kinder die Namensgebung. "Kinder
sind unsere Zukunft und die Zukunft ist ein Abenteuer". Der AWO-Kindergarten
sieht es als Aufgabe an, die Kinder stark für die Zukunft und somit für
das Leben zu machen. Die Kinder sollen die verschiedensten Lebenssituationen meistern
können. Täglich entdecken, erfahren und lernen die Kinder Neues, für
sie noch unbekannte Dinge, die für Erwachsene oft selbstverständlich
sind. Für Kinder sind dies jedoch oft abenteuerliche Dinge. Ob es Dinge aus
der Natur oder in der häuslichen Umgebung sind, für Kinder kann alles
zum Abenteuer werden. Der Ortsverein der AWO spendete dem Kindergarten und Schülerhort
500 Euro. Mit dem Geld wurde das "Abenteuerland Schild" angefertigt,
das nun den Eingangsbereich ziert und auf den neuen Namen aufmerksam macht.

Eine Spende von 500 € überreicht AWO-Ortsvereinsvorsitzende Margot Spatzek (dritte von links)
an die Kinder des Kindergartens und Schülerhorts "Abenteuerland" anläßlich des Namensgebungsfestes.
Darüber freuen sich auch der AWO Kreisvorsitzende Hubert Joppich (zweiter von rechts) und
die Stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadträtin a.D. Helga
Brunnhöfer (links) für den Träger der Einrichtung.
Aktion Mensch unterstützt Anschaffung von Spiel-
und Fördermaterialien

Groß war die Freude über
einen Zuschuss der Deutschen Behindertenhilfe - Aktion Mensch für verschiedene Spiel- und
Fördermaterialien für
die Kinder der einzelintegrativen Montessori-Gruppe im AWO-Kindergarten "Abenteuerland".
Den gleichen finanziellen Anteil erbrachte auch der AWO-Kreisverband Coburg e.V.
Die Mitarbeiterinnen der Seepferdchengruppe bedanken sich auch im Namen der
Eltern der Kinder mit Behinderung, ermöglichen diese Sportgeräte
für ihre Kinder weitere umfassende und wichtige Erfahrungen für die
Weiterentwicklung: "Unsere Kinder mit Handicap haben mit ihren Therapeuten
die neuen Geräte begeistert ausprobiert.
Kletterwippe, Wackelbrett, Wippbrett, Hängematte und Pedo-Bike
helfen den Kindern, das Gleichgewicht zu schulen. Dies ist gerade für
diese Kinder wichtig, weil es den Weg zur eigenen Mobilität unterstützt.
Nach einigem ängstlichen Betrachten lernten unsere Kinder auch die Kriechröhren
kennen und wir können heute mit Stolz sagen, dass sie ohne Angst hineingehen
und voller Freude hindurch krabbeln."
Natürlich werden die Geräte auch von allen anderen Kindergartenkindern
genutzt. So besteht für alle Kinder unserer Einrichtung die Möglichkeit,
viele unterschiedliche Bewegungserfahrungen zu sameln.
Spielebene für die Igelgruppe
Auch im laufenden Kindergartenjahr
investiert der AWO-Kreisverband wieder mit einem beträchtlichen Betrag in
den AWO-Kindergarten "Abenteuerland". Erzieherin Antje Schäftlein
freut sich mit den
Kindern der Igelgruppe über eine zweite Spielebene in ihrer Gruppe.
Ganz heimelig ist es in der unteren Etage, wo sich die Kinder zum gemütlichen
Bilderbuchbetrachten oder zum Spielen mit Bausteinen oder einfach zum Ausruhen
zusammenfinden. Von der 2. Etage läßt es sich z.B. als "Kapitän"
eines Piratenschiffes mit den Matrosen prächtig Ausschau halten nach einem
guten Fang, man kann aber auch Rollenspiele und vieles mehr ausdenken.

Gebaut hat die Spielebene Schreinermeister
Bernd Schneider höchtspersönlich von der Schreinerei Bernd Schneider,
Rödental,
Kronacher Str. 11, Tel. 09563/4831. Da die Spielebene auch im Detail nach den
Wünschen der Erzieherin sehr schön ausgeführt wurde, können
wir diese Firma gerne weiter empfehlen!
Einweihung des FREDDY-QUINN-PLATZES
mit dem berühmten Sänger, Schauspieler, Entertainer und Artisten Freddy
Quinn am 23. Juli 2001

Im Rahmen einer Qualifizierungskampagne für
Hortfachkräfte führten wir von 1999 bis 2001 ein Zirkusprojekt unter der finanziellen
Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung,
Familie, Frauen und Gesundheit und mit der Unterstützung zahlreicher Spenden durch.
Das Zirkusprojekt
bestand aus mehreren Teilbereichen oder Sparten: Zaubern,
Samba, Akrobatik, Balance, Clown, Jonglage und Feuerspucken.
Im Verlauf des
Projektes fanden mehrere Auftritte der
Zirkusgruppe statt, z.B. am Tag der offenen Tür im
Schülerhort, bei der AWO -Tagung
im Kongresshaus oder beim Coburger Samba-Festival seit
2000.
Als Höhepunkt gelang es uns, dank
der freundlichen Unterstützung des damaligen Stadtrates und Vorsitzenden des
Freddy-Quinn-Fanclubs Horst Schunk, den berühmten Künstler Freddy Quinn für eine
Benefizveranstaltung im voll besetzten Coburger Kongresshaus am
22.Juli 2001 zu gewinnen. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg und der Erlös der Aufführung
konnte einem Kindergarten in Tirana (Albanien) zugute kommen.
AWO-Kreisverband Coburg
e.V. - Hahnweg 154 - 96450 Coburg -
Telefon: 09561/230 676-0, Telefax: 09561/230 676-19
Mail: Post@awo-coburg.de
- Internet: http://www.awo-coburg.de
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